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Die Pendlerpauschale

Berufstätige können die Kosten für den Weg zu ihrer Arbeitsstätte in Form der Pendler- bzw. Entfernungspauschale steuerlich geltend machen. Hierzu kann der einfache Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte seit dem 1. Januar 2004 mit 0,30 Euro als Werbungskosten angesetzt werden (früher: bis zu einer Entfernung von zehn Kilometern mit je 0,36 Euro, ab elf Kilometern mit je 0,40 Euro). Dabei ist es unerheblich, ob der Weg zur Arbeit mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß, mit der Bahn oder dem Fahrrad zurückgelegt wird, ob Fahrgemeinschaften gebildet werden oder nicht. Nach der neuen, seit dem 1. Januar 2004 geltenden Regelung, kann jedoch bei Flugreisen nichts abgesetzt werden.

Streichung belastet nicht nur besser Verdienende

Mit sechs Milliarden Euro beteiligt sich das Finanzamt an den Kosten des Arbeitsweges. Die Hälfte geht an ArbeitnehmerInnen, die zwischen 20 und 50 Kilometer fahren. 2,2 Milliarden gehen an Erwerbstätige, die weiter als 50 Kilometer unterwegs sind. Eine Streichung der Pendlerpauschale hätte auch für Geringverdiener dramatische Folgen: ArbeitnehmerInnen mit einem Einkommen zwischen 900 und 1500 Euro je Haushalt und einem Fahrweg zwischen 20 und 50 Kilometern hätten im Monat drei Prozent weniger zur Verfügung.


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