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Eine Subvention?

Dazu ist folgendes zu sagen. Entgegen der Meinung vieler Politiker, die die Pendlerpauschale als Subvention betrachten, die gekürzt, oder gar ganz abgeschafft werden muss:

Die Pendlerpauschale ist

KEINE SUBVENTION,
 oder steuerliche Vergünstigung!!!

Der Bund der Steuerzahler wies darauf hin, dass es sich bei der Pendlerpauschale nicht um eine Subvention handele, sondern um eine berufsbedingte Aufwendungen. Diese so genannten Werbungskosten sind aus Gründen der Steuervereinfachung pauschaliert worden.

Das habe das Bundesverfassungsgericht zuletzt am 8. April in seinem Urteil zur doppelten Haushaltsführung noch einmal klargestellt. Die Karlsruher Richter hatten die Beschränkung der steuerlichen Abzugsfähigkeit von berufsbedingter doppelter Haushaltsführung auf 2 Jahre für verfassungswidrig erklärt
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Streichung belastet nicht nur besser Verdienende

Mit sechs Milliarden Euro beteiligt sich das Finanzamt an den Kosten des Arbeitsweges. Die Hälfte geht an ArbeitnehmerInnen, die zwischen 20 und 50 Kilometer fahren. 2,2 Milliarden gehen an Erwerbstätige, die weiter als 50 Kilometer unterwegs sind. Eine Streichung der Pendlerpauschale hätte auch für Geringverdiener dramatische Folgen: ArbeitnehmerInnen mit einem Einkommen zwischen 900 und 1500 Euro je Haushalt und einem Fahrweg zwischen 20 und 50 Kilometern hätten im Monat drei Prozent weniger zur Verfügung.


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